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Erlebniswelten – Künstliche Intelligenz

The Smart-Living-Experience

Mit diesen Events schaffen Marketer ein Gefühl dafür, wie sich die Schnittstelle Mensch-Maschine durch künstliche Intelligenz verändert.

Worin liegt der individuelle Mehrwert künstlicher Intelligenz? Wie fühlt es sich an mit einer KI zu interagieren, die im gesamten Haushalt vernetzt ist? Um Zugangsbarrieren abzubauen schaffen Marketer zunehmend Möglichkeiten, um die Interaktion mit der Software auszuprobieren und dabei den Mehrwert der totalen Vernetzung erfahrbar zu machen. So war die IFA 2019 zunehmend von KI Anwendungen geprägt. Unter dem Slogan Connected Living präsentierte der koreanische Hersteller Samsung erstmals die gesamte Produktfamilie der Haushaltsgeräte, die durch die hauseigene KI Bixby miteinander vernetzt sind. Aufgrund der Ressentiments im Bezug auf personenbezogene Daten in Deutschland, sind Sprachassistenten wie Alexa deutlich versierter auf Englisch als auf Deutsch. Das möchte man ändern, indem man den Menschen den konkreten Nutzen veranschaulicht.

 

72% der Eventbesucher erwarten ein intensiveres Erlebnis durch neue Technologien.

Wie sich das Marketing durch KI verändern wird ist noch unklar. Allerdings erwarten Eventbesucher laut Xing Event Report 2019 ein intensiveres Erlebnis durch Eventtechnologien wie NFC Terminals und Virtual Reality Anwendungen.

Technologien wie NFC eignen sich in besonderem Maße dazu, personalisierte Markenerlebnisse zu gestalten und somit für mehr Kohärenz in der Markenbeziehung zu sorgen.

Im Internet ist dies bereits der Fall. Auf der Plattform Instagram erfreuen sich virtuelle Influencer zunehmender Beliebtheit. So z. B. die virtuelle Musikerin lilmiquela. Einer Umfrage der Agentur Mindshare zufolge finden 54% aller Briten virtuelle Entitäten, aufgrund der gleichbleibenden Konsistenz der Aussagen und der hohen Passgenauigkeit für die Zielgruppe ansprechend. VR-Persönlichkeiten könnten also in Zukunft ergänzende Schnittstellen zwischen Marke und Kunde werden, die dem Bedürfnis nach Kohärenz Rechnung tragen. Dennoch raten wir davon ab, vollends auf Kohärenz zu setzen. Vor allem durch unsere langjährige Erfahrung im Eventmarketing wissen wir, dass ein intensives Markenerlebnis durch eine abwechslungsreiche Dramaturgie geprägt wird, die im bewussten Bruch mit der Erwartungshaltung der Gäste entsteht. Von daher sollte der Überraschungsfaktor immer auch Teil einer datengetriebenen Kommunikationsstrategie sein.

Best Practice Beispiele zum Einsatz dieser Technologien auf Marketing Events finden Sie hier: NFC Technologien und Virtual Reality auf Events.

 

Mehr Zeit für Sie.

Wenn wir den Blick hingegen nicht in die Zukunft, sondern auf derzeit erfolgreiche KI Anwendungen richten, liegt der größte Mehrwert nicht in der Interaktion, sondern in den Automatisierungen, die im Hintergrund ablaufen. Das Navigationssystem Google Maps beispielsweise, führt die Nutzungsdaten aller Nutzer zusammen, um so für jeden einzelnen die effizienteste Route zu berechnen. Im Idealfall leitet die Anwendung Problemlos durch den Verkehr, damit man seine Kapazitäten auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren kann.

Erlebniswelten November 2019 KI Technologie Künstliche Intelligenz Google Maps Zukunftstechnologien

 

Dieser Ansatz erscheint auch den größten Mehrwert für den Einsatz auf Events zu bieten. Zum Beispiel für intelligente Wegleitsysteme, Akkreditierungsprozesse oder als Audioguide für Sehbehinderte, der es den Teilnehmern erlaubt, möglichst barrierefrei ein Event zu genießen, ohne viel Zeit mit der Orientierung zu verbringen.

 

KI als Lebensretter

Wir als Eventplaner sehen den Mehrwert von KI vor allem in der frühzeitigen Erkennung von Gefahrensituationen. Spätestens seit der Loveparade in Duisburg 2010 sind Veranstalter im höchsten Maße darauf bedacht, einer Massenpanik in ausreichendem Maße vorzubeugen und verschiedene Evakuierungsszenarien durchzuspielen. Aus diesem Grund setzt man bei Großevents wie dem Oktoberfest oder im Westfalenstadion auf Simulationsalgorithmen wie etwa PedGo, Pathfinder oder ZET. Die Simulationssoftware berechnet kritische Werte und gleicht diese in Echtzeit mit Daten aus sogenannten Zählstellen ab. An den Zählstellen werden Frequenzmessungen vorgenommen, die entweder per Kamera, Lichtschranke oder auch von Menschen durchgeführt werden können. Das garantiert die Sicherheit der Besucher und hat das Potential Leben zu retten.

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Dana BolloffErlebniswelten – Künstliche Intelligenz
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